| Madeira | ![]() |

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Herrlich angelegte Blumenbeete, exotische Bäume, ein kleiner See und dieser unsagbar schöne Blick auf den Hafen von Funchal zogen uns in seinem Bann. Voller Vorfreude auf die kommenden Tage machten wir uns anschließend auf die Suche nach etwas Essbarem.
Gefunden haben wir dann ein nettes kleines Restaurant ganz in der Nähe. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen etwas Landestypisches zu essen, aber dann verließ mich mal wieder der Mut und meine Tochter und ich aßen statt "Espada" ( Schwarzer Degenfisch ) oder "Espetada" ( Rindfleischwürfel auf einem Lorbeerspieß ) Spaghetti mit Soße auf Madeira...... |
| Hier hielten wir uns einige Stunden, bevor wir uns auf den Rückweg nach Funchal machten. Da ich meiner Tochter versprochen hatte, mit dem Korbschlitten zu fahren, suchten wir dann deren Abfahrtstelle auf. Ganz wohl war mir, ehrlich gesagt, nicht dabei.... Die Korbschlitten gibt es seit 1850, sie werden von zwei Männern in traditionell weißer Kleidung und Strohhut angeschoben und gesteuert und gleiten auf Holzkufen hinunter nach Funchal. Als Bremse dienen lediglich die Gummisohlen ihrer typischen Madeira Stiefel. Gut, das ich dass vorher nicht wusste..... Wir brausten also in abenteuerlicher Fahrt zurück in die Hauptstadt. | ![]() |
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| Gegen Abend stärkten wir uns in einer an der Uferpromenade liegenden Pizzeria. Da der Jardim Muncipal ( Städtischer Garten ) günstig im Zentrum der Stadt liegt, bot sich ein Besuch natürlich an. Auch hier blühte wieder alles um die Wette. Im Garten befindet sich ein See und ein kleiner Fluss mit Fischen und Vögeln. Auf dem Rückweg buchte ich den übernächsten Tag eine " Inselwesttour", zu der ich später noch kommen werde. | ![]() |
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Wieder angekommen an der Forellenzucht wärmten wir uns in "Victors Bar", einer urigen Kneipe, bei einem heißen Kakao erst einmal auf. Auf dem Rückweg nach Funchal legten wir noch einen Zwischenstopp in Monte ein, um die Wallfahrtskirche "Nossa Senhora do Monte" (Unsere liebe Frau von Monte) zu besichtigen. Diese Kirche ist der Schutzheiligen von Madeira gewidmet. Aufgebahrt sind hier in einer kleinen Seitenkapelle die sterblichen Überreste des letzten österreichischen Kaisers, der 1922 im Exil auf Madeira starb. |
| In Porto Moniz hat das Meer die Küstenfelsen zu einem natürlichen Schwimmbad unterhöhlt. Neben dem alten Naturbecken gibt es heute ein schönes, den Naturschwimmbädern nachempfundenes Schwimmbad. Über Seixal, entlang einer herrlichen Küstenstraße mit tosenden Wasserfällen und zahlreichen Tunnels, erreichten wir am Nachmittag Sao Vicente. Über den mehr als 1000m hohen Encumeada Pass, der uns einen grandiosen Blick auf die ringsrum liegenden zerklüfteten Berggipfel bot, erreichten wir am frühen Abend wieder Funchal. Für den kommenden Tag hatten wir lediglich einen kurzen Besuch im Botanischen Garten Funchal geplant, den Nachmittag wollten wir am Meerwasserschwimmbecken verbringen. | ![]() |
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Sehr interessant ist auch der Garten mit den landwirtschaftlichen Nutzpflanzen die als Lebensmittel, zur Ölgewinnung oder zu medizinischen Zwecken kultiviert werden. Beetpflanzen in allen erdenklichen Farbe bieten auf der sonnigen Südterrassen ein prächtiges Bild. An dem "Jardim Botanico" grenzt der "Jardim dos Loiros" ein Park mit hauptsächlich exotischen Vögeln z. B. Aras, Loris und Sittichen. Der Eintritt im Lorios Park ist im Ticket zum Botanischen Garten enthalten. |
| Es folgen herrliche Rabatten mit Rittersporn und Engelstrompeten in Weiß, Orange und Gelb. Im gesamten Garten wird man begleitet vom betörenden Duft unzähliger, zum Teil exotischer, Pflanzen. Schließlich gelangten wir zum " Damengarten ", hier wurden aus Buchsbaumhecken kunstvolle Figuren geschnitten. Wieder im Hauptteil des Parks angekommen, folgten wir den Wegweisern nach " Ribeira do Inferno ". Wir spazierten den ausgedehnten Rundweg entlang, an dem einheimische Lorbeergewächse, exotische Baumfarne und Philodendren wuchern. Ein wunderschöner, letzter Urlaubstag ging seinem Ende zu. | ![]() |

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